Die 17 besten Apps für Ihre Irlandreise

Irland-Reise gebucht – fehlt nur noch die passende App. Kein Problem, denn sowohl für Apple als auch für Android ergibt die schnelle Suche einige Dutzend kleine elektronische Helfer.

Nur: Welche App taugt wirklich etwas, und welche kann man vergessen? Wir bringen Licht ins Dunkel und stellen Ihnen 17 Apps vor, die unserer (subjektiven) Meinung nach, den Urlaub vereinfachen und verbessern.

Übrigens: Ist kein direkter Link zu den jeweiligen Webseiten der App-Anbieter verzeichnet, dann sind sie unter itunes.apple.com oder play.google.com zu finden – als Suchbegriffe einfach den jeweiligen App-Titel verwenden. Auf Deep Links haben wir verzichtet, da sich diese oft schnell ändern.

WAWA was? Die Wild Atlantic Way App bereichert den Road Trip

AN SICH BRAUCHT man für den Wild Atlantic Way ja noch nicht mal eine Straßenkarte, so intensiv wird er entlang der West- und Nordküste Irlands plakatiert, so stetig ist der Besucherstrom, dem man nur folgen müsste. Dazu jetzt noch eine App? Würde wirklich erst Sinn machen, wenn diese App denn auch einen Mehrwert bietet. Und das haut hier hin.

Natürlich zaubert eine App nicht einige Meilen extra auf den Weg, aber sie hilft dem Besucher vor allem links und rechts der Straße. Gerade Leuten, die nicht einen metallenen Markierungspfosten nach dem anderen abhaken wollen, dürfte dies entgegen kommen. Hier erhält man Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, bis hin zu Hinweisen auf Festivals und Events. Download unter www.wildatlanticway.com

Kreuz und Quer durch Irland mit den Öffentlichen

IRLAND IST nach wie vor am besten mit dem Auto zu bereisen – aber es soll ja auch die Leute mit hoher Frusttoleranz geben, die sich auch abseits der Hauptrouten den öffentlichen Verkehrsmitteln anvertrauen. Und denen kann geholfen werden, denn per App wird die Reise doch einfacher. Gerade Dublin ist gut versorgt, meist mit Busstrecken, und die wirklich umfassend angelegte Dublin Bus App kann die Navigation extrem erleichtern – komplett mit Routenplaner, der die nächste Bushaltestelle, aktuelle Fahrpläne und den Verlauf der Strecke auf einer Karte kombiniert. Selbst die Kosten werden gleich berechnet.

Als schnell herunterladen aufwww.dublinbus.ie. Das Leben in vollen (oder auf manchen Strecken auch in unheimlich leeren) Zügen genießen kann man dagegen mit der Iarnrod Eireann App. Diese greift auf in Realzeit aktualisierte Fahrpläne für Fernstrecken, das Lokalnetz rund um Dublin, und sogar den DART zurück, komplett mit Routenplaner. Erhältlich zum Download bei www.irishrail.ie. Und damit man auch in Nordirland nicht strandet, sollte man gleich bei Translink die komplette Fahrplan-App mit Routenplaner dazuladen. Diese bietet dann wirklich alle Lokalbus-, Fernbus- und Schienenstrecken im britischen Teil der Insel als ein integriertes System. Bequemer geht es nicht. Man bekommt diese App unter www.translink.co.uk.

Video: 8 KOSTENLOSE REISE- & URLAUBS APPS

Was geht App am Urlaubsort?

GUT, DIE wirklichen Geheimtipps oder folkloristische Ortsfeste wird man hier vielleicht nicht finden, aber für „Mainstream“ im weitesten Sinne war die Webseite www.entertainment.ie schon immer die erste Informationsadresse. Und mittlerweile hat man dort auch eine App geschaffen, die den Wust an Terminen auch mobil einfach überschaubar macht. Zu finden sind hier nicht nur die Megakonzerte, sondern unter anderem alle irischen Kinos mit aktuellem Programm, Musikveranstaltungen im ganzen Land, Theaterspielpläne, Hinweise zu Comedy-Veranstaltungen und sogar die angesagtesten Clubs mit dem DJ oder Thema der Nacht. Von Hamlet bis House, alles abgedeckt ...

Kulturstadt Dublin in die Tasche stecken 

DUBLIN IST ja schon an sich eine Weltstadt im Westentaschenformat, aber die App zum Dublin Culture Trailmacht die kulturellen Highlights dann noch einmal überschaubarer. Indem sie die 16 Spitzenattraktionen (zu denen auch Temple Bar gehört, denn hier wurde die App-Entwicklung angedacht und finanziert) mit Informationen jenseits der meisten Reiseführer vorstellt – was in Print Platz und Geld benötigt, ist digital natürlich leichter und opulent ausschweifend präsentierbar.

Einziger Nachteil ist dann wieder die Beschränkung auf die Top-Themen, die einem wirklich überall ans Herz gelegt werden. Wirklich überraschend neues entdeckt man nämlich nicht unbedingt. Aber: Gut brauchbar für eine erste Übersicht.

Nie wieder hungrig ins irische Bett

WENN ES ums Thema „Futtern“ geht, dann sind zwei Apps ganz vorne am Start – wobei die von www.restaurants.ie schon nach den ersten Metern strauchelt. Nur für das iPhone verfügbar, und lediglich Partner der Webseite listend. Wesentlich neutraler, wenn auch für manche Menschen vielleicht etwas snobistisch angehaucht, ist die für viele Plattformen erhältliche App von Georgina Campbell (www.ireland-guide.com) hier haben die professionellen Restaurant- und Hotelkritiker die Essenz ihres Wissens zusammengetragen, vielleicht eine der zuverlässigsten (und vor allem lange bewährten) Quellen zum Thema.

Nicht unbedingt hilfreich bei der Suche nach der nächsten Frittenbude in der Stadt (dazu einfach dem Geruch des ranzigen Fettes folgen), aber ein unerlässlicher Begleiter, wenn man auch einmal kulinarisch verwöhnt werden mag.

Die AAApp für die Straße

WER IN IRLAND mit dem Auto unterwegs ist, der wird früher oder später mit der Automobile Association, kurz AA, zu tun haben – und sei es nur durch die Verkehrsmeldungen, die dieses Pendant zum ADAC im Radio liefert. Allerdings sind die Zeiten, zu denen „AA Roadwatch“ live informiert mit „unregelmässig“ schon recht positivistisch beschrieben, Verkehrsfunk geht irgendwie anders.

Aber zum Glück gibt es ja auch die immer aktuelle Webseite www.theaa.ie, auf der man sich dann auch die AA App runterladen kann, selbst als Nicht-Mitglied. Und die ist echt praktisch, biete sie doch aktuelle Verkehrsinformationen, und den bewährten Routenplaner, der dann wenn irgend möglich auch in Echtzeit aktualisiert wird. Eine Warnung gleich dazu: Da die AA App sich ständig selbst aktualisiert, kann sie schnell zum Akkufresser werden. Also bei Nichtnutzung deaktivieren.

Mal wieder passiv Sport treiben?

SPORT WIRD ganz groß geschrieben in Irland, und als Besucher kann man sich zumindest passiv beteiligen – als Zuschauer, der von der Seitenlinie aus das Gesche-hen verfolgt. Und gleich mal sachverständig kommentiert, wie der Rest der Menge auch, oft mit weit auseinander klaffenden Meinungen. Und für Irlands beliebteste Sportarten gibt es natürlich auch Apps ...Allen voran stehen Gaelic Games, die von der GAA mit Argusaugen überwacht werden – und deren aktuelle Spielzeiten plus kübelweise Hintergrundinformationen man mit der Official GAA App auf die Telefone bringen kann.

Kaum weniger beliebt ist der ebenso raue, wenn auch aus England importierte, Mannschaftssport Rugby. Und zu dem die Irish Rugby Football Union (www.irishrugby.ie) eine offizielle App anbietet, mit umfassenden Informationen zum Sport. Im herkömmlichen Fußball, also dem Soccer, hängen die meisten Iren eher britischen Vereinen an ... aber immerhin hat die Football Association of Ireland (www.fai.ie) eine App zum Thema: MakeTheMatch. Und schließlich ... Pferderennen, die große Leidenschaft vieler Iren, und für manche die Hoffnung auf das ganz große Glück über den kurzen Weg. Wer wissen will, was läuft, der holt sich die App des Dachverbandes Horse Racing Ireland unter www.goracing.ie

Und jetzt ... das Wetter!

EINE APP für Mobilgeräte bietet selbstverständlich auch Met Éireann (www.met.ie) an, aber die wird die meisten Nutzer nur oberflächlich begeistern – wie in Irland fast üblich sind die Vorhersagen recht grobmaschig angelegt, das County ist die kleinste Einheit. Wenn man nun aber in Killarney wissen will, wie in Killorglin das Wetter wird, dann ist das kaum brauchbar.

Viele Iren, die mit dem Wetter rechnen müssen, vom Landwirt bis zum Fotografen, vertrauen daher eher einer norwegischen Quelle. Unter www.yr.nobieten das Meteorologische Institut Norwegens und das staatliche Fernsehen detailgenaue Informationen zum Mikroklima. Da kann man dann stundengenaue Vorhersagen exakt zu einem bestimmten Ort abrufen. Und auch wenn die Daten aus Skandinavien kommen, die Treffsicherheit ist selbst im irischen Wechselwetter beeindruckend hoch. Unbedingt die App runterladen, die Links sind im Fußtext der Webseite eher unauffällig untergebracht.

Endlich einmal zu Fuß unterwegs ...

WER IN IRLAND wandern will, der schleppt entweder einen dicken Wanderführer mit (der leider oft unter Altersschwäche leidet – diese speziellen Bücher werden in der Regel nicht so regelmäßig überarbeitet), deckt sich mit OSi-Karten (www.osi.ie) und einem Kompass ein, oder schließt sich einer Gruppe an. Letzteres ist die bequemste und sicherste Methode. Es geht für Individualisten aber auch anders: Bei www.walkingroutes.ie kann man sich alle Infos per App holen, aber nur für Android Smartphones. Dennoch das Beste, was der Markt hergibt, zumal die App auch offline funktioniert ... was bei der schlechten Netzabdeckung vieler beliebter Wandergebiete sinnvoll ist.

Die App bietet über 170 Wanderungen im Großraum Dublin, 78 in Kerry, mehr als 20 rings um Sligo, und so weiter. Langeweile wird da nicht aufkommen. Und man kann gleich nach County oder auch nach Streckenlänge suchen, sogar auf Rundwege darf man sich spezialisieren. Einziges Problem der Community basierenden Datenbank, in die Wanderfreunde ihre eigenen Routen eintragen und klassifizieren können, ist die Doppelung einzelner Einträge, und das Fehlen objektiver oder zumindest konsequent durchgezogener Kriterien. Die Strecke Bray-Greystones etwa wird sowohl als „moderate“ wie als „hard“ eingestuft. Realistisch ist ersteres.

Der Wasserstand am Strand?

OB PARKEN am Strand, Wattwanderung, Badespaß oder einfach die Suche nach dem besten Fototermin – ohne die Kenntnis der Tiden kann man hier fürchterlich Pech haben. Und sogar in lebensgefährliche Situationen kommen. Gerade eingefleischte Landratten ohne einen blassen Schimmer von der Realität an der Waterkant bekommen gelegentlich zumindest nasse Füße. Oder stehen belämmert vor dem in weiter Ferne zu sehenden Meer, das auf den Fotos doch so nah schien.

Diesen Leuten kann geholfen werden, denn wenn sie erstmal das Konzept von Ebbe und Flut begriffen haben, dann brauchen sie nur noch einen Tidenkalender. Den man gegen schmales Geld meist vor Ort kaufen kann. Oder man nutzt die App Tides Near Me von der Shelter Island Mapping Company... mehr braucht der Mensch am Meer fast nicht, Profis ausgenommen.

Recht punktgenau gibt diese App die Hoch- und Niedrigwasserzeiten an vielen Messpunkten an der irischen Küste an. Und man sieht genau, wann das Meer da ist, und wann weg. Oder so ähnlich.

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